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Überblick

Ein wirtschaftlich arbeitendes, gewinnbringendes Unternehmen erlebt notwendige Wandel mit Hilfe von beherzter Kooperation zweier in sich greifender und zusammen übergreifender, Arbeitsweisen. Jene grenzen sich heutzutage recht stark von dem seit über 100 Jahre praktizierten Taylorismus ab, welcher sich beharrlich auf dem Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen ausruhte. Anhand von laufenden Arbeitsstudien wurde konsequent durch das arbeitsvorbereitende Management festgelegt, wonach zu handeln war. Umsetzung und Wirkung standen hierbei im Mittelpunkt. Detaillierte Vorgaben, exakte Fixierung, höchst genaue, in verschiedene Abschnitte geteilte Arbeitsaufgaben, externe Kontrollen, teils übertriebene Zielvorgaben verbunden mit recht einseitiger Kommunikation stießen immer mehr auf taube Ohren, eher weniger auf fruchtbaren Boden.

Qualität ist zwar nicht alles, aber ohne Qualität sind selbst die schönsten Autos alle nichts wert. Ein äußerst wichtiges Kriterium für den Wert eines Fahrzeugs also. Und Wert steht dabei nicht nur für Funktion, sondern auch für bare Münze. Denn Qualität lässt der Kunde sich bekanntlich was kosten. Leider kommt Qualität aber nicht von ungefähr. Kleine Fehlerteufel lauern überall, um die Qualität eines komplexen Produktes zu sabotieren. Der Fehler ist einerseits der größte Feind der Qualität und setzt andererseits im kleinsten Detail an. Müsste es da nicht in jeder Fertigungsabteilung der gesamten Automobilindustrie völlig selbstverständlich sein, dass eine effiziente Fehlervermeidungsstrategie etabliert wird? Müsste, ist es aber leider nicht. Dabei stehen dafür bewährte Systeme zur Verfügung. Das Stichwort heißt FMEA.

Zugegebenermaßen ist Qualitätsmanagement nicht gerade ein sexy Thema. Auch wenn der Name Bootcamp so einiges verspricht. Der Anspruch ist, eine spannende Schulung ohne Power-Point-Inhalte abzuhalten, die echte Begeisterung für ein unsexy Thema wecken soll. Denn nur mit Leidenschaft für die Sache kann man so etwas Trockenes wie eine Norm mit Leben erfüllen. Diese Leidenschaft schließt oft ausgesprochene Sätze wie "Es läuft doch" oder "Es muss halt sein" von vorne herein aus. So wie Jamie Oliver bei seiner Food Revolutionden Satz ‚Es schmeckt doch‘ erst ausmerzen musste, bevor er Qualität und damit Gesundheit in die Ernährung einer ganzen Stadt bringen konnte. Auf einer Pizza ist zwar alles drauf, was die Ernährungspyramide so hergibt, qualitativ hochwertige Nahrung führt man sich damit deshalb aber noch lange nicht zu. Und was essen Sie zum Mittag? Um eine gleichgültige, aber eben komfortable Einstellung ad acta legen zu können, müssen Sie im Bootcamp die Bereitschaft aufbringen, ab sofort genauer zu hinterfragen. Sie werden überrascht sein, welcher Kosmos sich Ihnen eröffnen wird, wenn Ihr Qualitätsmanagement erst einmal anfängt, quicklebendig zu werden. Wenn Sie sich denn trauen …

Irgendwo, das wissen wir alle, lauert er immer - der listenreiche Bürogeist, jene bösartige Kreatur, die jeden Versuch, Ordnung in unsere To-dos zu bringen, eiskalt konterkariert. Viel lieber sät der Listengeist Chaos, indem er uns dazu bringt, unsere To-do-Liste immerwährend zu erweitern. Am Ende des Tages, und auch das wissen wir, haben wir sicher einige Punkte angehakt und doch hat unsere Liste auf wundersame Weise Nachwuchs bekommen. Wie also schaffen wir es, dieser ungebremsten Vermehrung eine Art Geburtenkotrolle aufzuerlegen? Ganz einfach: Durch eine Stop-Doing-Liste. Dieses Tool kann, richtig eingesetzt, dem Wildwuchs der To-do--Liste Einhalt gebieten - und zwar langfristig und nachhaltig. Und das wiederum schafft Platz und Freiraum für das wirklich Wichtige bzw. auch erst den Durchblick, das Wichtige überhaupt zu erkennen. - Nein sagen bejahen - Der berühmte US-Investor Warren Buffet ist bekannt für seine Zitate, die wir natürlich auch gerne aufnehmen. Schließlich ist Buffet erfolgreich, und zwar sehr. Wie er das gemacht hat?

Kürzlich erschien von uns ein Artikel zum Thema „Arbeit 4.0“. Link zu Xing Artikel Die erste, leicht panisch angehauchte Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Und sie ist insofern interessant, als sie ein paar Dinge durcheinander wirft, die man nicht durcheinanderwerfen sollte. Da sie jedoch durchaus stellvertretend für eine große Gruppe von Meinungen ist, die ähnlich gestrickt sind, gehen wir einmal etwas näher darauf ein. Argument Nummer 1: Arbeitslose durch Digitalisierung?
Der Kommentator schrieb:
Wie wollen Sie die neu erzegten Digitaliesierten Arbeitslosen bezahlen? Bereits heute kann eine vernünftige Bezahlung der Arbeitslosen nicht mehr garantiert werden. Und das, bei den weiteren Zuwachs an "Fachkräften".
(Hinweis: Die Rechtschreibung haben wir original übernommen.)

Nach Stuttgart zu fliegen, ist eigentlich keine große Sache. Es sei denn, irgendwelche Mächte haben sich gegen einen gestellt. Wobei einige dieser Mächte sehr gut beim Namen zu nennen sind. Ich war pünktlich. Sogar überpünktlich. Deshalb konnte ich mir am Flughafen etwas Zeit lassen. Bis ich in den Flieger, der mich nach Stuttgart bringen sollte, steigen musste, hatte ich noch etwas Zeit. Dann wurde mir noch ein wenig mehr davon geschenkt, denn der Flug verzögerte sich um eine gute Stunde. Warum? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass es so war.  Aus der Stunde Verspätung wurden schnell zwei, dann drei, und ich hatte schon längst keine Lust mehr auf weitere Zeitgeschenke. Immerhin erfuhr ich aber nach einer gefühlten Ewigkeit, dass es am oder im Flugzeug (man weiß so wenig) einen akuten Notfall gegeben hatte. Ob technischer oder medizinischer Natur, erschloss sich mir nicht. Und hat sich, ehrlich gesagt, bis heute nicht erschlossen. Fakt ist jedoch, dass mein Flieger mit einer Verspätung von rund sieben Stunden abhob.
An dieser Stelle sei angemerkt: Ich habe vollstes Verständnis für „akute Notsituationen“, selbst dann, wenn mir nicht mitgeteilt wird, um was es sich dabei konkret handelt. Aber wenn die Kommunikation so mangelhaft ausfällt, wie es in meinem Fall war, dann sinkt dieses Verständnis auf den Nullpunkt.

Erfolgreiche Einführung eines prozessorientierten Qualitätsmanagementsystem: Wenn in Ihrem Unternehmen noch kein Qualitätsmanagementsystem (QM System) implementiert ist, helfen wir Ihnen gerne bei der Einführung. Dabei geht es zunächst um grundsätzliche Informationen zum Thema QM. Ist das nicht sehr viel Dokumentation? Brauchen wir so etwas überhaupt? Wir kennen die Fragen und haben darauf auch die richtigen Antworten. Auch wenn die Qualität von Produkten nicht Mittelpunkt eines Qualitätsmanagementsystems sind, so verbessern sie doch die Produktion und Prozesse.Alle ziehen an einem Strang, die Kommunikation nach innen und außen verbessert sich, alle Mitarbeiter werden gehört und respektiert, weil sie Vorschläge einbringen können. Die Prozesse laufen flüssiger und stabiler. Das Betriebsklima verbessert sich nachhaltig. Die Außendarstellung des Unternehmens wird zeitgemäßer. Die Art des Handelns professionalisiert sich auf allen Ebenen.

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